Heutige Wasserstofftanks erfüllen die
Sicherheits-Anforderungen für den Straßenverkehr und
haben gegenüber Benzintanks sogar Vorteile:
So gab es in den Tests keine Explosionen bei Temperaturen von
900°C, die über einen Zeitraum von 1 Stunde auf die Tanks
einwirkten. Vielmehr kommt es zu einem langsamen Entweichen bei
Überdruck oder gewaltsamer Zerstörung (Sollbruchstellen).
Selbst tiefkalter Wasserstoff verflüchtigt sich beim
Entweichen sofort, da seine Dichte im gasförmigen Zustand
selbst bei -253°C noch geringer ist als die Dichte von Luft bei
Zimmertemperatur.
Dadurch kann es nicht zur Bildung von Flammenteppichen kommen.
Außerdem wäre es unproblematisch,
Wasserstoff in Kellerräumen zu lagern.
Lediglich das Eindringen von Luft in Tanks mit flüssigem Wasserstoff sollte verhindert werden, da diese bei den niedrigen Temperaturen gefriert und sich in Form von Eiskristallen unterhalb des Wasserstoffs sammelt. Da Sauerstoff etwas schneller kondensiert und gefriert als Stickstoff, kann sein Anteil unter Umständen höher sein als in der Luft. Berträgt der Sauerstoff-Anteil in den Eiskristallen mehr als 40%, kann durch Reibung der Kristalle an der Tankwandung oder Erschütterungen eine explosionsartige chemische Reaktion ausgelöst werden. Das Eintreten von Luft kann jedoch bereits durch einen leichten Überdruck im System zuverlässig verhindert werden.